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Termine

Jul
14

14.07.2022 - 24.08.2022

ABITUR – Die Beruflichen Gymnasien feiern!

Aus Sicht eines Außenstehenden mag man recht nüchtern feststellen: Ein weiterer Jahrgang hat es geschafft. Aber aus der Sicht eines Insiders sieht das sicherlich anders aus: ENDLICH! Endlich hat das Ziel der gesamten Schulzeit nach 13 langen Schuljahren seinen feierlichen Höhepunkt er­reicht und wir haben es geschafft!

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Diese „Insider“ sind die insgesamt 128 Abiturientinnen und Abiturienten der drei Beruflichen Gymnasien des Landkreises. Nachdem eben hier die letz­ten drei Jahre der schulischen Laufbahn gemeinsam verbracht wurden, konnte die diesjährige Abiturientia am Freitagnachmittag in einem fest­lichen Rahmen in der Alten Weberei den Erhalt ihrer Allgemeinen Hochschulreife mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 2,60 feiern.

Mehr noch: Unter dem Vorsitz von Oberstudiendirektorin Britta Stroot und ihren beiden männlichen Pendants Oberstudiendirektor Heinrich Marhein­eke und Oberstudiendirektor Holger de Vries gelang es 17 Schülerinnen und Schülern mit einer Eins vor dem Komma abzuschließen.

Von den 128 Abiturientinnen und Abiturienten besuchten 70 Schülerinnen und Schüler das Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Gesundheit und Pflege, Agrar- und Umwelttechnologie und Sozialpädagogik. Weitere 32 Schülerinnen und Schüler besuchten das Berufliche Gymnasium Technik und 26 wurden am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft unterrichtet.

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Unter dem Motto des Jahrgangs „ABI LIEF, I CAN FLY“, kann nun also durchgestartet werden in die offenstehende Zukunft. Und ein Blick in die Abizeitung verrät dabei, wie breit sich die Berufsziele und Interessen der Absolventinnen und Absolventen auffächern. Da ist die Rede von diversen Studiengängen in den Bereichen Bauingenieurswesen, Informatik, Lehramt, Medizin, Physik, Psychologie, soziale Arbeit oder auch Wirtschafts­wissenschaften, die zum Herbst begonnen werden wollen. Auch duale Studiengänge bei Geldinstituten, in der IT-Branche sowie bei der Polizei oder in der Robotik-Industrie stehen hoch im Kurs, genauso wie klassische Ausbildungsberufe aus den Bereichen Gesundheit- und Krankenpflege oder des Bankensektors.

Trotz Abistress wurde die Entlassungsfeier von den Schülerinnen und Schülern eigenständig von langer Hand vorbereitet und organisiert, so dass nach 13 Jahren des Lernens und der Anspannung und Aufregung der letzten Wochen nun einige Reden und Grußworte einen gelungenen Schlusspunkt unter die Schulzeit setzen konnten.

In der ersten Rede gratulierte Studiendirektor Simon Stockhorst stellver­tretend für Herrn de Vries allen Abiturientinnen und Abiturienten im Namen der drei Schulen zum Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife. Bezug­nehmend auf das Abi-Motto betonte er gegenüber der Abiturientia: „Sie haben nicht nur geglaubt – sozusagen „believed“, sondern Sie haben es auch gemacht.“ Mit dem Hinweis auf die Gebrüder Wright und Elon Musk, die ebenso mit vielen Hindernissen und Rückschlägen umgehen mussten, um später fliegen zu können, haben auch die Schülerinnen und Schüler mit unerwarteten Herausforderungen wie Distanzunterricht, Unterricht in halben Klassen etc. während der Pandemie leben müssen. „Aber trotz der Turbo­lenzen und Luftlöcher sind Sie immer weitergeflogen und haben den Himmel erreicht und die Abiturprüfungen bestanden.“ Dieser Flug endet nun hier, jedoch bat Stockhorst auch weiterhin um die Übernahme der Verantwortung für die eigene Zukunft und in besonderer Weise auch für die Gesellschaft, u. a. auch in Bezug auf den Krieg und die Klimakrise: „Die Welt braucht Sie, wir haben nur diese eine“, betonte er.

Auch der Landrat Uwe Fietzek ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort an die Abiturientinnen und Abiturienten zu übermitteln. Er begann seine Rede mit den Worten „Es ist vollbracht“. Er betonte, dass es ein „phantastisches Bild“ sei, dass wir alle gemeinsam so eng zusammensitzen können. Fietzek wies die Abiturientinnen und Abiturienten darauf hin, dass sie den höchsten deutschen Bildungsabschluss erhalten haben, der die Grundlage für die Zukunft und die Grundlage für die Freiheit bilde. Getreu des Abiturmottos „Abi leave I can fly“ wünschte er den Absolventinnen und Absolventen „Flügel“, die in der Benutzung aber noch erprobt werden müssten. Weiter­hin sprach er die Eltern an und nahm ein Zitat Goethes auf, da Kinder von ihnen „Wurzel und Flügel“ erhielten. Gleichfalls bat er die Abiturientinnen und Abiturienten „offen in die Zukunft zu gehen“. Mit Blick auf die aktuelle politische Situation appellierte er an die jungen Leute, dass sie für einen „Weiterbestand unserer Demokratie“ einsetzen sollen. Zum Ende seiner Rede wünschte er den Abiturientinnen und Abiturienten eine Party, die nicht vergessen werde.

Für die Lehrerschaft sprach Mike Schwering vom Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales allen nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern Glückwünsche aus. In der Abizeitung fand Schwering wiederholt das Schü­lerziel „im Leben glücklich sein zu wollen und das Leben genießen zu können“. Er beleuchtete den Unterschied zwischen „Glück haben und glücklich sein“ und wünscht den Abiturientinnen und Abiturienten auf ihrer weiteren Reise viele neue Gelegenheiten, um neue Glücksmomente zu erleben, angelehnt an die Worte vom Kabarettisten Eckhard von Hirschhausen, denn „Glück muss vorübergehen, damit es Platz macht für neues Glück“. Die höchste Form des Glückes im Leben sei auch immer mit einem gewissen Grad an Verrücktheit verbunden, betonte Schwering. Er ermutigte dazu, falls noch nicht geschehen, bereits heute damit zu beginnen. Abschließend dankte er den Schülerinnen und Schülern für die vergangenen Jahre und betonte „wir Lehrkräfte wären glücklich, auch künftig immer wieder von Ihnen zu hören“.

Die Schülerrede wurde von Aljin Gulistan Tel und Dion Tarabar gehalten, die sich wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler rückblickend bis zum Abiturhin gut begleitet fühlten, sowohl von Eltern, Koordinatoren, Lehrerinnen und Lehrern als auch von Freundinnen und Freunden im eigenen Jahrgang. Sie erzählten ebenso von ihren Problemen in der Coronaphase, dem Tragen der Masken, dem alleine Arbeiten am Bildschirm und den vielfältigen Möglichkeiten der Ablenkung im Homeschooling, die einerseits reizvoll, dann aber nicht förderlich waren. Wie guttuend war es dann wieder zur Schule gehen zu dürfen, gemeinsam lernen zu können und eben nicht von TikTok oder HayDay abgelenkt zu werden. Vor allem aber überwog der Stolz auf das Geschaffte, denn „… schaut euch an! Wir sehen gut aus. Wir! Sind! Macher!“ Und dann „versüßten“ auch noch die so beliebten Schnitzelbrötchen aus der Cafeteria den Schulalltag.

Bild 220703_04Nach den Reden und Grußworten wurden die Abiturzeugnisse aus­gehändigt, die Ehrungen der Prü­fungsbesten vorgenommen sowie die Erfolge für besonderen Leistun­gen in den Fächern Physik und Religion unter Applaus ausgespro­chen. Der musikalische Rahmen wurde zur Freude der Anwesenden von der Lehrerband der drei Be­rufsbildenden Schulen gestaltet. Darüber hinaus hielt die Pastorin Maike Ogrysek eine Rede und wünschte den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für die Zukunft. Der Ehrentag endete mit einem festlichen Ball.

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