Facebook

 
German Dutch English French Italian Russian Spanish Turkish

Schlüsselübergabe an die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen zum Abschluss der energetischen Sanierung der Gebäude D, E und F

Am Montag, 23.10.2017 wurde in einer feierlichen Schlüsselübergabe die energetische und optische Sanierung des Schulgebäudes durch das Architektenbüro Hans Wenning und Bernd Schröder gewürdigt und die damit verbundene Bauphase abgeschlossen.

Bild 171030_01 „Aus dem grünen Monster ist ein moderner, stadtbildprägender Bau geworden, der sich sehen lassen kann!“ lobte der Erste Kreisrat Uwe Fietzek die Leistung der Architekten Hans Wenning und Bernd Schröder, die das Schulgebäude der GBS in neuem Glanz erstrahlen ließen. Die neue Ausstattung mit Fassadenplatten, die je nach Blickwinkel ihre Farbe zu ändern scheinen, sei auch eine Visitenkarte der Stadt, dies auch mit Blick auf den neu entstehenden Bahnhof gleich nebenan, wo die ankommenden Fahrgäste die GBS als eines der ersten Gebäude in Nordhorn wahrnehmen werden. Ästhetisch hat das Architekturbüro Wert darauf gelegt, dass Unterrichtsräume, Werkstätten und Cafeteria von außen optisch nicht zu unterscheiden und in der Hierarchie somit ebenbürtig sind. Dadurch soll eine Einheitlichkeit dargestellt werden, die auch im Inneren der GBS gilt. Die GBS wurde sogar als eins von zwei Objekten in der Grafschaft von der Architektenkammer Niedersachsen für den Tag der Architektur ausgewählt. An diesem Tag im Juni konnten sich zahlreiche Besucher persönlich ein Bild machen.

Weiterhin bezeichnete Uwe Fietzek die nun nach vier Jahren Bauzeit abgeschlossene energetische Sanierung an der Denekamper Straße als „Operation am offenen Herzen“, denn während dieser Zeit mussten Schüler und Lehrkräfte Lärm, Schmutz und Provisorien jahrelang hinnehmen.

Bild 171030_02Weiterhin bezeichnete Uwe Fietzek die nun nach vier Jahren Bauzeit abgeschlossene energetische Sa­nierung an der Denekamper Straße als „Operation am offenen Herzen“, denn während dieser Zeit mussten Schüler und Lehrkräfte Lärm, Schmutz und Provisorien jahrelang hinnehmen.

Das Architekturbüro habe etwas Besonderes geschafft: Sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan seien sie geblieben. Saniert wurden 7.334 Quadratmeter Dachflächen, 2.600 Quadratmeter verglaste Flächen wurden erneuert, 5.235 Quadratmeter Fassadenflächen getauscht und insgesamt 2.000 Kubikmeter Dämmung verbaut. All diese Maßnahmen führen zu einer drastischen Verringerung des „CO2-Footprint“, des ökologischen Fußabdrucks. Uwe Fietzek bezeichnete dieses Projekt als die wohl bedeutendste Hochbausanierungsmaßnahme des Landkreises. Rund sechs Millionen Euro hat der Landkreis in diese Sanierung investiert. Der Schulleiter Holger de Vries nutzte nun die Schlüsselübergabe, um der Kreisverwaltung zu zeigen, was sich verändert hat. In seinem kurzen Grußwort stellte er die Schule mit ihren vielen Schulformen kurz vor und gab einen Ausblick auf die Visionen, nämlich die Erstellung von Lernzentren in möglichst allen Bereichen. So sind für die nahe Zukunft die Lernzentren Kfz und Robotik in Planung. Immerhin werde in den berufsbildenden Schulen die nächste Generation an qualifizierten Fachkräften für Industrie und Handwerk in der Grafschaft ausbildet. Sie unterrichten derzeit 1.834 Schüler, verteilt auf 103 Klassen. Da lohnt es sich schon, in eine moderne und zeitgerechte Ausstattung der Schulen zu investieren.

Mit Rückblick auf die Entwicklung der Sanierung erinnerte Landrat Friedrich Kethorn daran, dass das oberste Ziel in der beruflichen Bildung weiterhin sein müsse, qualifizierte Fachkräfte für die Region auszubilden. Die Grafschaft Bentheim stehe im Vergleich zu anderen Regionen derzeit wirtschaftlich gesehen sehr gut da, doch wollen wir auf diesem Niveau auch bleiben. Eine Schulentwicklungsplanung und ein Schulinvestitionsplan sollen dabei helfen, in Zukunft weiterhin wichtige Projekte zu planen und durchzuführen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Gebäude, sondern auch um die Ausstattung, um das oben genannte Ziel erreichen zu können. Ein externes Institut wird die kreiseigenen Schulen genauer unter die Lupe nehmen und soll den Landkreis dahingehend beraten, wie sich die Schülerzahlen in den kommenden zehn Jahren entwickeln werden. Damit verbunden ist die Frage nach Raumbedarf in den Schulen des Landkreises sowie nach weiteren notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Da die Schulverwaltung anlässlich der Schlüsselübergabe den kompletten Kreistag eingeladen hat, führte Schulleiter Herr de Vries gemeinsam mit den beiden Architekten die Politiker und Verwaltungsmitarbeiter in einem Rundgang durchs Haus. Er stellte den Kreistagsvertretern unter anderem die bereits bestehenden Lernzentren vor. Die Idee: Theorie- und Praxisräume sollen idealtypisch zusammengelegt – zumindest aber aneinander angebunden sein. In einer Zielvereinbarung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde schreiben die GBS von „realitätsbezogenen Erfahrungsräumen“. Unter anderem für den Bereich „Automatisierung“, in dem die Schüler lernen, Programme für Werkzeugmaschinen zu schreiben, gibt es solche Räume bereits. Moderne Technik verbirgt sich aber auch in den klassischen Klassenräumen. So zeigt eine CO2-Ampel in vielen Räumen bereits die Luftqualität an. Die grüne Lampe bedeutet, die Schüler können unter optimalen Bedingungen arbeiten, rot bedeutet, die Luft muss ausgetauscht werden. Dann springt automatisch die Lüftung an und Frischluft kann herein, ohne dass (z. B. im Winter bei Kälte) die Fenster geöffnet werden müssen.

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 4.75 (2 Votes)

Anmeldung

GBS TV

 

 

Bild Landkreis Grafschaft BentheimBild Schule ohne Rassismus

 

Bild UmweltschuleBild Region des Lernens

 

 

Bild KreishandwerkerschaftBild Leonardo da Vinci

 

Bild Europa fördert NiedersachsenBild Sportfreundliche Schule